Für uns als 11. Jahrgang ging es auf eine Geschichtsexkursion entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Dabei besuchten wir insgesamt drei verschiedene Standorte und wurden von zwei Zeitzeugen begleitet. Außerdem wurden wir mithilfe eines Audioguides durch die einzelnen Orte geführt.
Auf dem Weg zum ersten Standort in Hötensleben erzählten uns die Zeitzeugen bereits von ihren eigenen Erlebnissen. Auch unser Busfahrer hatte einiges zu erzählen, sodass die Fahrt schon interessanter wurde als eine normale Busfahrt. In Hötensleben angekommen, machten wir uns in kleinen Gruppen auf den Weg zum Grenzdenkmal. Besonders gut hat uns gefallen, dass die Grenze dort noch zu großen Teilen erhalten ist. Während wir an den alten Grenzanlagen entlangliefen und den Geschichten des Audioguides zuhörten, konnte man sich die damalige Situation viel besser vorstellen. Es war schon sehr spannend, an genau dem Ort zu stehen und gleichzeitig die Geschichte dazu zu hören.
Danach ging es weiter nach Offleben, dort gab es leider etwas weniger zu sehen. Langweilig wurde es aber nicht, denn dafür konnten wir uns mehr mit der Geschichte des Ortes beschäftigen und uns mit einigen Bewohnern unterhalten.
Besonders interessant war anschließend die Gedenkstätte „Deutsche Teilung Marienborn“. Dort konnten wir uns direkt durch die verschiedenen Grenzanlagen bewegen und bekamen einen guten Eindruck davon, wie streng die Kontrollen damals waren.
Zum Abschluss wurden wir in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe beschäftigte sich noch einmal mit einem der drei Orte und stellte die Ergebnisse anschließend den anderen vor.
Victoria, Cinja und Lina
