Der Biologie-Leistungskurs hat am 29.04.2026 im Rahmen des NABU-Projekts „Die Moorforschenden“ das Große Moor nördlich der Stadt Gifhorn besucht. Dabei wurden theoretische Inhalte aus dem Unterricht im wohnortnahen Moor praktisch erlebbar. Im Mittelpunkt stand die Bedeutung von Mooren für den Klimaschutz, da sie große Mengen Kohlenstoff speichern und damit CO₂ langfristig binden.
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1. Moor-Ökosystem Zu Beginn wurden grundlegende Inhalte zum Ökosystem Moor wiederholt. Moore entstehen unter nassen, sauerstoffarmen Bedingungen, wodurch organisches Material zu Torf wird. Dabei wurde deutlich: Moore sind wichtige Kohlenstoffspeicher und leisten einen zentralen Beitrag zum Klimaschutz. |
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2. Pflegeeinsatz Im praktischen Teil half der Kurs bei der Offenlandpflege der Heideflächen. Durch das Entfernen von Gehölzen wird die typische Moorvegetation erhalten, da sonst eine Verbuschung einsetzen würde. |
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3. Renaturierung Abschließend wurden Renaturierungsflächen betrachtet. Dabei zeigte sich, dass sich Moore nur langsam regenerieren und die Wiedervernässung entscheidend für ihre Entwicklung ist. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Torfmoos (Sphagnum), das durch sein starkes Wasserhaltevermögen die Moorbildung unterstützt und wesentlich zur Torfneubildung beiträgt. |
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