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Mädchen und Jungen aus Rioz sind für eine Woche zu Gast am HG

Im Ratssaal empfing das Stadtoberhaupt 14 Neuntklässler aus Rioz, die für eine Woche zu Gast am Humboldt-Gymnasium (HG) sind. Organisiert hatten den Austausch die Lehrerinnen Isabel Zeisner, die Nerlichs Ansprache übersetzten.

Es war durchaus ein Bild der blühenden Landschaften, das Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich den französischen Austauschschülern zur Begrüßung skizzierte. Insbesondere nach dem Mauerfall vor 30 Jahren sei die Stadt erblüht und verzeichne einen enormen Zuzug.

So erfuhren die Mädchen und Jungen aus der Gemeinde Département Haute-Saône in der Region Bourgogne-Franche-Comté unter anderem, dass im Ratssaal die Geschicke der Stadt entschieden werden. Die habe sich nach dem Zweiten Weltkrieg von 3000 Einwohnern auf nunmehr rund 45.000 Einwohner vergrößert: „Nach dem Mauerfall sind etwa 18.000 bis 20.000 Menschen zu uns gekommen und die Stadt ist groß geworden“, sagte Nerlich und wies auf die einst nahe deutsch-deutsche Grenze hin. „Welche Grenze?“, fragten die französischen Schüler. So musste Nerlich noch einen kleinen Geschichtsexkurs geben.

Zudem erläuterte er die „starke wirtschaftliche Entwicklung“ der Stadt in der Nachbarschaft zu einem der größten Autobauer der Welt. Gleichzeitig berichtete er vom Fachkräfte- und Wohnungsmangel sowie den Problemen, diese zu beheben.

In den nächsten Tagen werden sich die Gastschüler jedenfalls ihr eigenen Bilder machen. Neben der Teilnahme am Unterricht sind diverse Ausflüge beispielsweise nach Hamburg und Berlin geplant.

Foto: Bürgermeister Matthias Nerlich begrüßte die Schüler aus Frankreich im Ratssaal. Die Organisatorinnen des Austausches, Isabel Zeisner (rechts) und Karin Krumpholz, übersetzten. Reiner Albring

12.11.2019 / Braunschweiger Zeitung