logo

6 Schülerinnen und Schüler schaffen die Prüfung – Fünf mal 1,0

103 Schülerinnen und Schüler waren am Humboldt-Gymnasium für die Abiturprüfungen angemeldet, 102 traten auch an – 96 konnten am Freitag die erfolgreiche Bewältigung aller Prüfungen feiern. 500 Gäste waren am Freitag in der Stadthalle dabei. „Casino Royale – pokern um jeden Punkt“ hatte der Jahrgang als Motto gewählt. Pokern sei ja nicht nur reines Glücksspiel, sagte Schulleiterin Brigitte Gorke in ihrer Rede. Stolz verkündete sie einen Rekord in der Geschichte des HG: Fünf Schülerinnen und Schüler bestanden mit 1,0: Jannik Stelling, Anton Zergiebel, Jasper Kreter, Annika Richter und Tess Schrader.

35 Absolventen schafften eine Eins vor dem Komma. Auch mit einem Notenschnitt von 2,2 ginge der Abi-Jahrgang 2022 in die Geschichtsbücher der Europaschule ein. Zum Schluss fand Brigitte Gorke ermunternde Worte. „Gestalten Sie das Gemeinwohl mit!“ Klimaschutz, Krieg – in turbulenten Zeiten sei Einmischen angesagt. Worte, die später auch Susanne Böhm vom Schulelternrat aufgriff: „Verteidigen Sie die Demokratie, Weltoffenheit.“ In Anspielung aufs Abi-Motto wünschte sie augenzwinkernd, die Schüler mögen nicht wie Bond-Gangster agieren, sondern die Werte des HG hochhalten.

Die aktuell guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt nutzen, sich ausprobieren und auch ein Scheitern mal in Kauf nehmen, diesen Wunsch hatte Landrat Tobias Heilmann für die Schülerschaft parat. Für die Stadt Gifhorn wünschte Gunter Wachholz alles Gute. Und dass so mancher Weltentdecker irgendwann wieder zurück nach Gifhorn kehrt. Für den Jahrgang ließ Paul Niebuhr die Schulzeit Revue passieren. Corona-Beschränkungen hätten ihm und den Mitschülern sicher einiges verwehrt. Aber es habe auch lustige Seiten gegeben. „Hervorragende Arbeit“ hätten die Tutoren geleistet. Letztlich sei so der Jahrgang zusammengewachsen.

Souverän moderierten Aylin Neujokat und Reik Maretzki die Feierstunde. Pia und Levi Enns sorgten für die musikalische Umrahmung. Und die Schulband erhielt ebenfalls großen Applaus.

Aller Zeitung / 02.07.22