Kurzhinweis

„Dem Menschen zugewandt

die Welt entdecken,

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unseres
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Archiv SJ 13/14
11.09.2013 (BZ) Humboldt-Gymnasium – statt Männer-Macht Frauen-Führung

Brigitte Gorke folgt auf Direktor Michael Weiß.
Von Christiane Schacht


Die Führung des Humboldt-Gymnasiums Gifhorn liegt jetzt in weiblicher Hand. Brigitte Gorke ist die neue Schulleiterin, Claudia Gerhardy ihre Vertreterin. Die beiden haben mit Beginn des Schuljahres zum 1. August offiziell die Nachfolge des erkrankten Schulleiters Michael Weiß und seines Vertreters Horst Wewetzer übernommen, der die Schule etliche Monate kommissarisch geleitet hatte.
                             
                                      
                   Direktorin Brigitte Gorke.                   Vertreterin Claudia Gerhardy.


Brigitte Gorke war nach Studium und Staatsexamen 2003 als Fachlehrerin für Englisch, Deutsch sowie Werte und Normen ans Gymnasium Hankensbüttel gegangen, war zudem Gleichstellungsbeauftragte und hat den Kooperationsverbund Gifhorn-Nord für Begabtenförderung mit entwickelt und koordiniert. Von 2009 bis 2013 war Gorke als Sekundarstufen-I-Koordinatorin innerhalb der erweiterten Schulleitung am Otto-Hahn-Gymnasium tätig und hatte die Standortleitung der OHG-Außenstelle übernommen.
Claudia Gerhardy ist am Humboldt-Gymnasium keine Unbekannte. Seit Februar 1999 ist sie dort in allen Jahrgangsstufen tätig. Mit Begeisterung, so schreibt sie im aktuellen Humboldt-Brief an alle Eltern und Schüler, sei sie bislang Klassenlehrerin und Tutorin, Beratungslehrerin der Schülervertretung, Personalrätin und Schulvorstandsmitglied gewesen.
Außerdem betreue sie mit Kollegen das Chor-Projekt sowie einen Schüleraustausch mit Schottland. Gorke und Gerhardy haben sich in allen Jahrgangsversammlungen und in den Gesamtelternversammlungen vorgestellt. Die offizielle Einführung folgt in der nächsten Woche.

 
13.09.2013 - Lego-Robotern wird Balancieren beigebracht

(ust) Das Balancieren haben 38 Schüler des Gifhorner Humboldt-Gymnasiums Mini-Robotern aus Legosteinen beigebracht. Gestern präsentierten die Elft- und Zwölftklässler das Ergebnis ihrer vierwöchigen Projektarbeit, die erneut in Kooperation mit der Ingenieurgesellschaft für Automobil und Verkehr (IAV) stattfand. Einen Zwei-Rad-Roboter entwickeln, der ähnlich wie ein Segway in Miniatur-Format selbstständig balanciert und per Fernbedienung gesteuert werden kann: Über das Ergebnis des Projekts verfassten die Gymnasiasten der zwölften Jahrgangsstufe auch ihre Seminarfacharbeit. IAV-Mitarbeiter Natarajan Subramanian stand den HG-Schüler bei der Bewältigung der Aufgabe mit Rat und Tat zur Seite. Edgert Laurien und Guido Neumann vom HG waren ebenfalls Ansprechpartner. „Dieses Projekt im Rahmen des Mint-Kooperationskreises Gifhorn gibt es bereits seit mehr als zehn Jahren“, freute sich Susanne Harms von der Stiftung Niedersachsen Metall. „Die Arbeit hat viel Spaß gemacht – ich könnte mir vorstellen, später einmal als Ingenieur zu arbeiten“, sagte Gymnasiast Paul Schmidt.
 
Foto: Lego-Robotern das Balancieren beigebracht: Schüler des Humboldt-Gymnasiums präsentierten gestern Ergebnisse eines vierwöchigen Projekts. Photowerk (cc)

 
13.09.2013 / AZ Seite 15 Ressort: GLOK

 
13.09.2013 (BZ) - Roboter balancieren
Humboldt-Gymnasiasten bringen es ihnen bei.
 
Von Christian Franz

21 junge Frauen und Männer . . . Nein, es war tatsächlich eine reine Männerrunde angehender Humboldt-Abiturienten, die in einem Projekt mit der Ingenieurgesellschaft IAV selbstfahrenden Robotern auf zwei Rädern das Gleichgewicht beibrachte. Vorbild dabei waren die elektrisch angetriebenen Segway-Roller, auf denen der Fahrer die Balance hält. Die Humboldt-Roller können das selbst.
Abiturient Benedikt Pioch erklärt, vor welcher Aufgabe die sieben Dreier-Teams standen: „Die Roboter sollten aus Lego-Komponenten gebaut werden. Es ging um Hardware und Software.“ Also bauen und programmieren. Die Hürde: Der Roboter soll auch auf einer 15-prozentigen Schräge nicht umkippen. Und statt Abstandssensoren waren den Jung-Ingenieuren Lichtsensoren aufgegeben. Deren Messwerte mussten erst mal in die Software integriert werden. Das Grundproblem, dass der Roboter wechselnde Lichtverhältnisse als Lageänderung interpretierte, machte allen Teams zu schaffen.
Beim Finale gestern bei IAV zeigte sieben unterschiedliche Design- und Funktionslösungen in der Bandbreite funktioniert bis funktioniert nicht. Doch selbst ein Liegenbleiber war kein Misserfolg. Als Herausforderung an die Schüler galt das Gesamtpaket: Technik, Logistik, Management, Präsentation. Aus zwei Wochenstunden Unterricht wurden schnell ungezählte Tüftelrunden in der Freizeit. Und echte Ingenieurserfahrungen für Studium und Beruf.
 
Foto: Benedikt Pioch (von links), Dennis Pasemann und Dominik Rothenberger zeigen ihren Roboter, der auf zwei Rädern das Gleichgewicht hält. Foto: Franz / Braunschweiger Zeitung

 
17.09.2013 (AZ) - Ruderschule für Gymnasiasten: Fahrt im Achter als Höhepunkt

 
(ust) Leinen los: Mit einem Ruder-Achter waren Schülerinnen und Schüler des Humboldt- und Otto-Hahn-Gymnasiums gemeinsam auf der Ise unterwegs. „Das ist eine Premiere“, sagt HG-Sportlehrer Werner Riedel, der das stattliche Boot für den Unterricht zur Verfügung gestellt hat. Der Studiendirektor hatte den so genannten Doppel-Skull-Achter vor fünf Jahren gekauft und von einem Celler Bootsmeister wieder auf Vordermann bringen lassen. „Der Achter wurde in den 60er-Jahren als Renn-Achter in der Opel-Werft gefertig und gehörte zuletzt einem Privatmann“, berichtet der Studiendirektor. Die Elft- und Zwölftklässler packten vor dem Ausflug auf dem Wasser kräftig mit an, denn der Achter musste zuvor auf einem Schotter-Parkplatz am Ise-Ufer aus vier Teilen zusammen gesetzt werden. „Um sich mit einem 18 Meter langen Boot auf der nur zehn Meter breiten Ise zu bewegen, ist Können erforderlich“, lobte Riedel seine Schüler-Crew. So seien Wendemanöver eine Herausforderung und vielfach nur in einem Altarm des Flusses möglich. „Die Schläge sind ordentlich, die Gymnasiasten haben das Boot gut zum Laufen gekriegt“, zeigte sich der Sportlehrer am Ende sehr zufrieden. Die Fahrt in dem Achter war Höhepunkt einer sechswöchigen Ruderausbildung. Dabei paukten die Gymnasiasten außerdem auch Theorie: Bewegungsanalysen, Trainingsaufbau, Biomechanik und Tipps zur richtigen Ernährung gehörten mit dazu.

Foto: Leine los: Gifhorner Schüler trainierten jetzt in einem Achter. Photowerk (mpu)


17.09.2013 / AZ Seite 12 Ressort: GLOK

 
18.09.2013 (AZ) - 200 HG-Schüler lauschen Buchautor

(ust) Eben war Becca noch Fabians Freundin, doch seit zwei Tagen ist sie seine Ex. In seinem Frust lässt er sich volllaufen, fotografiert aus Rache die betrunkene schlafende Becca in einer anzüglichen Pose und verbreitet das Foto per Handy: „Blitzlichtgewitter“ heißt der Jugend-Roman, den Autor Christian Linker gestern am Humboldt-Gymnasium (HG) vorstellte. „Ich habe selbst einige Bücher von Linker gelesen und dann vor den Sommerferien über seine Homepage Kontakt mit ihm aufgenommen – wenig später kam die Zusage für eine Lesung am HG“, sagt Lehrerin Ines Siegel. Sie hatte die Veranstaltung für die 200 Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Jahrgangsstufe vorbereitet. Jugendliche für Bücher begeistern: „Der Besuch des Autors ist auch Bestandteil unseres Projekts Leseförderung“, ergänzt Pädagoge Nils Fahrenkrug, der Siegel bei der Organisation der Lesung unterstützte. Die Achtklässler mussten sich zunächst gedulden. Der in Bielefeld lebende Schriftsteller traf mit Verspätung ein, denn er steckte mit seinem Wagen im Stau. „Absolut am Limit“ heißt das Buch, das der studierte Theologe im Anschluss in einer zweiten Lesung den Neuntklässler vorstellte. Linker, der mittlerweile zu den erfolgreichsten Autoren in der Reihe dtv-pocket gehört, wurde für seine Romane mehrfach ausgezeichnet. Der Autor, der auch in der außerschulischen Jugendbildung arbeitet, liebt den Kontakt zu seinen jugendlichen Lesern. Auch am HG suchte Linker, der sich selbst als „Schriftsteller, Denker und Träumer“ charakterisiert, das Gespräch mit den Schülern. Die Acht- und Neuntklässler hatten die Fragen zuvor im Unterricht vorbereitet.
 
Lesung mit jugendnahen Themen: Autor Christian Linker stellte gestern am Humboldt-Gymnasium Auszüge aus seinen Werken vor.Photowerk (sp)

18.09.2013 / AZ Seite 14 Ressort: GLOK

 
18.09.2013 (AZ) - Sechs Schulen aus dem Kreis für Umwelt-Projekte geehrt

Im Rahmen des Projekts „Umweltschule in Europa“ des Landes Niedersachsen wurden jetzt sechs teilnehmende Schulen aus dem Kreis Gifhorn ausgezeichnet. Die Vergabe entsprechender Urkunden an insgesamt 46 Schulen aus dem Schulbezirk Braunschweig erfolgte im Heinz-Sielmann-Natur-Erlebniszentrum Gut Herbigshagen bei Duderstadt. Ausgezeichnet wurden die Anstrengungen der Schulen in einem zweijährigen Projektzeitraum für eine Bildung, die sich an nachhaltiger Entwicklung orientiert. Die Grundschule Kunterbunt in Steinhorst widmete sich unter anderem biologischer Vielfalt, gesunder Ernährung sowie Selbstbehauptung und kooperierte mit dem Otterzentrum. Werken mit Photovoltaik, bedrohte Haustierrassen, Schulbauernhof und Streuobstwiese sicherten der Grundschule Adenbüttel die begehrte Auszeichnung. Die Grundschüler in Rötgesbüttel überzeugten mit dem selbst bewirtschafteten Schulgarten, Energiespar-Aktionen und -detektiven und dem Natur-Erlebnis des Gartenjahres für dritte Klassen. In Ribbesbüttel lief das Natur-Projekt „Waldbegegnung mit allen Sinnen“ und seit 2003 wirtschaftet man dort im Schülerladen nachhaltig mit umweltfreundlichen Materialien. Ausgezeichnet wurden auch die beiden Gifhorner Gymnasien: Das HG wegen seiner Solaranlage, einem Nachhaltigkeits-Audit Energie und Abfall und des Schulgartens – und die OHG-Schüler und Lehrer führten ein Müllkonzept für ihre Schule ein und erweiterten ihr Schulpartnerschafts-Projekt „Licht für Tansania“ auf fünf Jahre.
Für Umweltprojekte geehrt: Auch sechs Schulen aus dem Kreis Gifhorn erhielten bei Duderstadt Auszeichnungen.

18.09.2013/ AZ Seite 15 Ressort: GLOK
 
20.09.2013 - Brigitte Gorke offiziell ins Amt eingeführt

(jr) Offiziell in ihr Amt als Leiterin des Humboldt-Gymnasiums eingeführt wurde gestern Brigitte Gorke. Der Einladung zum feierlichen Akt in der Pausenhalle gefolgt waren zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung und von anderen Gifhorner Schulen. Die im nordrhein-westfälischen Steinfurt geborene Pädagogin, die bereits seit dem 1.August de facto die Schule leitet, betonte in ihren Begrüßungsworten, dass sie damit „die richtige Entscheidung getroffen“ habe. Das hätten die ersten 50 Tage im Amt bewiesen. Sie sei sich bewusst, eine hohe Verantwortung zu tragen, für eine Schule mit 1300 Schülern und fast 120 Lehrkräften: „Ich werde versuchen, den von meinen Vorgängern eingeschlagenen Kurs zu halten, aber auch neue Ziele anpeilen“, so Gorke. Ihr bisheriger Karriereweg führte sie nach einem einjährigen Englandaufenthalt und Lehramtsstudium 2003 zum Gymnasium Hankensbüttel, wo Gorke Englisch und Deutsch unterrichtete, und ab 2009 leitete sie die Außenstelle des Otto-Hahn-Gymnasiums. An ihrer jetzigen Wirkungsstätte sei das Ziel aller, die Schüler in den Mittelpunkt der Anstrengungen zu stellen. Man lege neben der Vermittlung von Wissen und Bildung Wert auf eine „ganzheitliche Erziehung“. „Schule sollte den Menschen stärken und Sachen klären“, zitierte Gorke den Merksatz eines Pädagogen. Als Vertreter der Landesschulbehörde sprach der leitende Regierungsschuldirektor Jörg Hoffmeister.

Foto: Neue Leiterin des Humboldt-Gymnasiums: Brigitte Gorke wurde gestern offiziell in ihr Amt eingeführt.Photowerk (sp)

20.09.2013 / AZ Seite 16 Ressort: GLOK
 
03.10.2013 - Sportabzeichen auch am Humboldt - Gymnasium Gifhorn
Der Kreissportbund zeichnete die Teilnehmer am Sportabzeichenwettbewerb der Schulen aus.
 
2000er-Marke bei Urkunden rückt näher
Von Anja Alisch

Gifhorns Schulen sind fit – mit 1833 Urkunden für erfolgreiche Starter im Sportabzeichenwettbewerb der Schulen rückt die vom Kreissportbund angestrebte Marke von 2000 Abzeichen in greifbare Nähe. 223 Abzeichen wurden dabei in den ersten und zweiten Klassen erreicht.
Der Vorsitzende Werner Riedel und Silke Hemp übergaben gestern die Urkunden an die Teilnehmerschulen ab Klassenstufe drei. Gewertet werden dabei nicht die Gesamtzahlen, sondern der Prozentwert innerhalb einer Schule. Den Spitzenwert erreichte die Grundschule Meine mit knapp über 90 Prozent.
Riedel berichtete: „Leider ging die Teilnehmerzahl etwas zurück, das wollen wir analysieren.“ Kritik gab es an den vom Deutschen Sportbund modifizierten Bedingungen. Das betraf besonders den „Zonenweitsprung“, für den jeweils zwei Sprünge vom rechten und linken Fuß in vier Zonen gewertet werden. „Wir möchten zum klassischen Weitsprung zurück“, betonte Riedel. Für Unterhaltung im Mix aus Sport und Tanz sorgte die deutsche Meisterformation im Hip-Hop „Ejected“.

Alle SCHULEN:
Gruppe A: 1. Grundschule (GS) Calberlah (78 Sportabzeichen/88,6 Prozent); 2. GS Radenbeck (38/82,6), 3. Grundschule Rötgesbüttel (42/70); 4. Isetal-Schule Kästorf (29/63); 5. Margret-und-Rolf-Rettich-Schule Vordorf (39/62); 6. Grundschule Leiferde (54/59,3); 7. Grundschule Brome (30/46,9); 8. Grundschule Ehra-Lessien (10/43); 9. Regenbogenschule Groß Oesingen (23/30,7); 10. Grundschule Weyhausen (11/16)
 
Gruppe B: Grundschule Meine (147/90,7); 2. Aller-Oker-Schule Müden (76/64,4); 3. Adam-Riese-Schule Gifhorn (69/43); 4. Grundschule Schwülper (118/41,7)
 
Gruppe C: 1. Oberschule Isenbüttel (131/37,9); 2. Dietrich-Bonhoeffer-RealschuleGifhorn (258/37,6)
 
Gruppe D: 1. IGS Sassenburg (211/47,9); 2. Humboldt-Gymnasium Gifhorn (228/24,7)
 
Gruppe F: 1. Eichenwaldschule Wittingen (8/57,8); 2. Allerschule Gifhorn (12/14,81)
al

 
04.10.2013 - Tag des offenen Dialogs voll Neugier und Witz
Gifhorn Nette Gespräche und viele Informationen in der Moschee.

Mehr als 1000 Moscheen beteiligten sich gestern bundesweit am Tag der offenen Moschee. Mittlerweile kürzelt der Koordinationsrat der Muslime die Aktion ganz zeitgeistig TOM.
Und eins muss man sagen: In Gifhorn jedenfalls, wo rund 1500 Muslime ihr spirituelles Zentrum in der Moschee sehen, ging es locker zu, und viele der Besucher waren ebenso jung wie aufgeschlossen. Stichwort Lockerheit: Niemand erwartet ja gleich Verkrampfung im Dialog der Religionen. Aber selbst beim eher alltäglichen Besuch einer christlichen Kirche liegt ja meist etwas Ehrfürchtiges in der Luft.

Foto: Beim Gespräch am Tag der offenen Moschee (von links):
Aykut Ilaslan, Erol Acar, Mustafa Emin Tanis, Dennis Gibbons, Religionsgelehrter Ahmed Tanis,...
Foto: Christian Franz

 
In den Gemeinderäumen unter dem eigentlichen Gebetssaal empfinden der Religionsgelehrte Ahmed Tanis, Moscheesprecher Erol Acar und Aykut Ilaslan die Gäste zum Tee. Marten Eichner (13) hatte sich schon im Fach Werte und Normen mit Weltreligionen befasst, wollte jetzt mehr wissen. Er war mit seinem Vater Detlev Eichner mitgekommen. Den Rektor der Freiherr-vom-Stein-Schule und den Politikexperten Dennis Gibbons vom Humboldt-Gymnasium hatte der Sohn des Religionsgelehrten, Mustafa Emin Tanis, eingeladen.
Bundesthema war die Umwelt und was der Islam dazu zu sagen hat – nämlich fast wortgleich vieles, was hierzulande der Volksmund zum Pflanzen eines Apfelbäumchens rät.
Und bei der Moscheeführung wurde es unerwartet lustig. Acar und Ilaslan zeigten nicht nur einen offiziellen Erklärfilm, sondern auch noch einen Internetfund: In dem Video wird eine Hasspredigt auf die Schippe genommen. cf
 
6130 Euro! Ex-HG-Abiturienten spenden Erlös des Abiballs

(fed) Ein ganz besonderes soziales Engagement bewiesen die ehemaligen Abiturienten des Gifhorner Humboldt-Gymnasiums (HG). Den Erlös ihres Abiballs, der im Juni in Wolfsburg gefeiert wurde, übergab eine Abordnung jetzt der AZ-Aktion Helfen vor Ort. Die freut sich über sage und schreibe 6130 Euro. Freudig überrascht und nahezu sprachlos nahmen Andrea Dannheim und Marie-Louise Fischer den Scheck von Isabell Haubner, Franziska Witt, Jonas Ziebarth und Lukas Meinecke entgegen. „Knapp 1000 Leute sind zu dem Abiball gekommen. Mit so vielen hatten wir nicht gerechnet“, erklärten die ehemaligen Jahrgangssprecher Isabell Haubner und Lukas Meinecke bei der Spendenübergabe. Nachdem der stattliche Erlös erwirtschaftet war, machten sich die Humboldt-Abiturienten Gedanken, was damit anzufangen sei. Riesen-Party, auszahlen oder spenden? „Wir haben eine Abstimmung gemacht, wofür das Geld verwendet werden soll,“ so Lukas Meinecke. Und die große Mehrheit habe sich für eine Spende entschieden. Es habe Konsens darüber geherrscht, dass das Geld vor Ort gespendet werden soll. Die Abiturienten informierten sich über soziale Initiativen – und entschieden sich dann für „Helfen vor Ort.“ „Wir freuen uns riesig über dieses außerordentliche soziale Bewusstsein der jungen Menschen. Das ist keineswegs selbstverständlich“, erklärte Marie-Louise Fischer, um die Jugendlichen dann gemeinsam mit Andrea Dannheim über das Wirken der AZ-Aktion zu informieren. Das war aber gar nicht notwendig: Die ehemaligen HG-Schüler hatten im Vorfeld schon genauestens recherchiert. Hut ab!

 

Foto: Riesen-Freude: Die ehemalige HG-Abiturienten (v.l.) Franziska Witt, Jonas Ziebarth, Lukas Meinecke und Isabell Haubner (2.v.r.) übergaben Marie-Louise Fischer (r.) und Andrea Dannheim (3.v.r.) einen Scheck über 6130 Euro.Photowerk (cc)
 
01.10.2013 / AZ Seite 11 
 
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