Kurzhinweis

„Dem Menschen zugewandt

die Welt entdecken,

bewahren und gestalten“

Leitmotto
unseres
Humboldt-Gymnasiums

Europaschule in Niedersachsen

Umweltschule in Europa

Digitale Schule

ERASMUS+ Projekt am HG

The Future of our EUROPE

Förderung am HG

Giesecke Catering am HG

Informationen zur Mensa

Cambridge Preparation Centre 2019-20





Archiv SJ 13/14
21.12.2013 - GifhornerTwinTownSingers des HG und der Dumfries & GallowayRegionalYouthChoir

Gemeinsames Konzert begeistert Zuhörer am Humboldt - Gymnasium Gifhorn

(sdo) Zu einem gemeinsamen Weihnachtskonzert hatten der Chor der Gifhorner Twin Town Singers und der Dumfries & Galloway Regional Youth Choir am Donnerstagabend ins Humboldt-Gymnasium eingeladen. Trotz wenig weihnachtlicher Stimmung draußen vermochten die beiden Chöre unter der Gesamtleitung von Jamie Brand eine besinnliche Atmosphäre zu zaubern. Unter dem Motto „Gemeinsam singen – gemeinsam leben“ hatten die Jugendlichen sich eine Woche lang auf diesen Abend vorbereitet. Und das Ergebnis konnte sich hören lassen. Das weihnachtliche Programm hatten sie international und sehr abwechslungsreich gestaltet, ohne die üblichen, derzeit überall zu hörenden Weihnachtsgassenhauer. Mit einem eindrucksvollen „Gaudate“ begannen beide Chöre gemeinsam den Abend. Anschließend stellten sich Gifhorner wie Schotten getrennt vor. Einem frischen „Joy to the World“ von Händel folgte ein sehr feinfühlig gesungenes „I believe“ (Micha Keding) der deutschen Schüler und Eberhard Rinks „Christ is Born“. Die Gäste aus Dumfries glänzten mit eigenen traditionellen Liedern aus ihrer schottischen Heimat. Das HG-Streichquartett bot einen Konzertsatz von Vivaldi und ein frisches „Winter Wonderland“. Besonders begeistern ließen sich die Zuschauer von „Have Yourself a Merry Little Christmas“ des Dumfries-Chores und allen voran dem wieder gemeinsam gesungenen Wiegenlied „Lullei“ von Karl Jenkins. Natürlich waren mehrere Zugaben notwendig. Nach einem erfolgreichen Konzert betonte Bürgermeister Matthias Nerlich die Bedeutung dieser frühen internationalen Kontakte, die zu Verständnis und Zusammenarbeit führen würden.

Foto: Gemeinsames Konzert: Die Gifhorner Twin Town Singers und der Dumfries & Galloway Regional Youth Choir begeisterten das Publikum. Photowerk (cc)

21.12.2013 / AZ

Weitere Fotos des Konzerts am Humboldt - Gymnasium Gifhorn:

[Bilder Link]

 
18.01.2014 - Elisabeth Mwaka berichtet von Hilfe für Kinder und Waisen am Humboldt – Gymnasium
Infos für das Projektteam Humboldt-Gymasiums – Schule unterstützt Projekt seit 1995

(jr) Von ihrer Arbeit im fernen Uganda berichtete gestern Vormittag Elisabeth Mwaka Schülern des Humboldt-Gymnasiums, das seit 1995 das Hilfsprojekt im Osten des zentralafrikanischen Landes durch Kuchenverkauf finanziell unterstützt. Die 49-Jährige lebt seit 23 Jahren in Uganda, hat vier Kinder und ist verheiratet mit Erasmus Mwaka, dem Pastor einer überkonfessionellen Kirche. Gemeinsam haben sie im Osten des Landes, nahe der Grenze zu Kenia ein Hilfsprojekt aufgebaut, das mittlerweile zwei Hospitäler, mehrere Gesundheits-Stützpunkte, ein Waisenhaus mit aktuell fast 600 Kindern sowie verschiedene Schulen mit mehr als 1300 Schülern umfasst. Von all dem und dem ebenfalls unterstützenden „Freundeskreis Christliche Sozialarbeit in Uganda“ mit Sitz in Hankensbüttel berichtete Elisabeth Mwaka, die in Wiersdorf bei Hankensbüttel geboren wurde, sehr persönlich und anschaulich in Wort und Bild. Humboldt-Schüler überreichten ihr einen symbolischen Scheck über 300 Euro aus dem donnerstäglichen Kuchenverkauf im Dezember. „Im Schnitt werden seit Beginn des Projekts monatlich 200 bis 300 Euro überwiesen“, so die betreuende Lehrerin Elke Bode. Seit 2002 seien so mehr als 32.000 Euro für das Uganda-Projekt zusammengekommen.
 
Foto: Uganda-Projekt: Elisabeth Mwaka (links) berichtete Humboldt-Schülern von ihrer Arbeit in dem zentralafrikanischen Land.Photowerk (cc)
18.01.2014 / AZ


 
20.01.2014 - Schüler halten Vortrag in Dumfries / Schottland
Das Thema des Projektes ist Umweltschutz.

Eine der Partnerstädte Gifhorns ist das Reiseziel einer Gruppe von Schülern und Lehrern des Gifhorner Humboldt-Gymnasiums. Eine Woche wollen sie für einen Austausch im schottischen Dumfries verbringen. Austauschpartner ist die Dumfries Academy.

Die Schüler wollen nicht unwissend aufbrechen. „Zur Vorbereitung auf das Treffen haben wir uns zusammengesetzt und uns über die Region Dumfries und Galloway, sowie über die Dumfries Academy informiert“, sagt Ole Gaidus aus der 7b. Außerdem wollen die Mitglieder der Projektgruppe ihren Gastgebern unsere Region näherbringen. Den Schwerpunkt setzen sie dabei auf den Umweltschutz. Ole Gaidus: „In den letzten Monaten beschäftigten wir uns mit den ökologischen Problemen unserer Region und Umweltaspekten unserer Schule und haben auch nach Lösungen gesucht, die wir zum Teil bereits in die Tat umgesetzt haben. Für unser Projekttreffen arbeiteten wir einen kleinen Vortrag in englischer Sprache aus.“

Foto: Marie Herzberg (von links), Ole Gaidus, Michelle Klassen und Rieke Meinecke fliegen zu einem Projekttreffen in die Gifhorner Partnerstadt Dumfries.
 
21.01.2014 - Schüler bereiten Dumfries-Besuch gut vor

Einige Schüler und Lehrer vom Humboldt-Gymnasium aus Gifhorn sind derzeit in Dumfries zu einem Schüleraustausch mit der Dumfries Academy. Zur Vorbereitung auf das Treffen haben sich die Schüler zusammengesetzt und über die Region Dumfries und Galloway sowie über die Dumfries Academy informiert. In den vergangenen Monaten beschäftigten die Schüler sich mit den ökologischen Problemen unserer Region und Umweltaspekten des HG und suchten nach Lösungen. „Für unser Projekttreffen arbeiteten wir einen kleinen Vortrag in englischer Sprache aus, wobei ein Schwerpunkt der Umwelttag mit den fünften Klassen am HG ist. Zudem überlegten wir, wie wir nach dem Projekttreffen weiter an der Umsetzung unserer Lösungsvorschläge für ökologische Probleme arbeiten wollen“, berichtet Ole Gaidus (7b). Mit im Gepäck haben die Schüler übrigens Grüße an Gifhorns Partnerstadt von Bürgermeister Matthias Nerlich.

Foto: Gut vorbereitet: HG-Schüler sind derzeit in Dumfries und erarbeiteten vorab einen Vortrag.

21.01.2014 / AZ Seite 12 Ressort: GLOK

 
01.02.2014 - „Jugend debattiert“ am Humboldt-Gymnasium Gifhorn

Argumente formulieren und anderen zuhören


Sollen alle weiterführenden öffentlichen Schulen bis Klasse 10 Gemeinschaftsschulen werden? Soll in allen Schulkantinen einmal wöchentlich vegetarisches Essen ausgegeben werden? Das waren unter anderem Fragen, denen sich jetzt 16 Schülerinnen und Schüler des 10. und vier Schülerinnen und Schüler des 8. und 9. Jahrgangs am Humboldt-Gymnasium widmeten. Es galt die Sieger zu finden für das Regionalfinale von „Jugend debattiert“, wo sie am 13. Februar mit den Besten der drei anderen Gymnasien des Landkreises debattieren müssen. Die Politik- und Deutschlehrer bildeten die Jury – und stellten eine insgesamt gute Vorbereitung der Debattanten fest, die in zwei Runden entweder die Pro- oder aber die Kontraseite zu vertreten hatten. „Die Schülerinnen und Schüler argumentierten dabei differenziert und verwendeten allerlei rhetorische Mittel, um die Zuschauer von ihrer Position zu überzeugen.“ Organisator und Deutsch- und Politiklehrer Torsten Mewes betonte, dass es wichtig sei, nicht nur einfach selbst zu reden, sondern auch darauf zu achten, was der andere sagt: „Man muss auf den anderen eingehen – und natürlich gut vorbereitet sein.“ Berit Zemke, Jurorin und Deutsch- und Chemielehrerin, erklärte, wie spannend es sei zu sehen, wie ernsthaft und engagiert die Schüler ihre Leistung erbringen. E Die Sieger: Im Sekundarbereich II Tammo Schwier (10. Jahrgang), im Sekundarbereich I Henriette Höfermann (9B). Nach anfänglicher Nervosität sei er nun stolz auf seinen Gewinn, so Schwier. Die Zweitplatzierten: Michelle Klassen (Jg. 10) und Insa Wellmann (9B).

FOTO: Die vier Sieger des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ am Humboldt-Gymnasium: Michelle Klassen (v.l.), Tammo Schwier, Insa Wellmann und Henriette Höfermann.

01.02.2014 / AZ
 
13.02.2014 - Klare Argumente zu Pflichten und Maut am HG


Gifhorn Im Wettbewerb „Jugend debattiert“ treten vier Teilnehmer aus dem Kreis im Landesfinale an.

Von Anja Alisch

Sich für ein Thema einsetzen, gute Argumente finden und doch ein sachlicher Gesprächspartner bleiben – damit punkteten gestern die acht Teilnehmer im Regionalfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“. Der Gastgeber Humboldt-Gymnasium (HG), das Otto-Hahn-Gymnasium (OHG, beide Gifhorn), das Sibylla-Meran-Gymnasium (SMG) aus Meinersen und das Gymnasium Hankensbüttel stellten jeweils einen Finalisten in den Gruppen Sekundarstufe I und II.
„Am Humboldt-Gymnasium haben wir die älteren Jahrgänge an Seminartagen vorbereitet, in der Sek I sind zwei Klassen dabei“, sagt Lehrer und Regionalkoordinator Torsten Mewes. Rund 200 Schüler traten in den Vorentscheiden an seiner Schule an. Die Themen werden von den Wettbewerbsträgern vorgegeben: „Da ist man nicht immer ganz glücklich, aber in diesem Jahr sind wir ganz aktuell. Es ist aber auch eine Herausforderung, sich auf Themen einzulassen, für die man sich vielleicht nicht so interessiert.“ Bei der Bewertung kommt es auf die „SAGÜ“ an, das sind Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. In beiden Gruppen nahm sich das vierköpfige Entscheidungsgremium diesmal viel Zeit zur Beratung.
In der ersten Runde (Sek I) setzten sich Henriette Höfermann (HG/Platz eins) und Franziska Schucht (Hankensbüttel/Platz zwei) gegen Fabian Gillich (OHG/Dritter) und Bjarne Plate (SMG) beim Thema „Sollten Eltern zur Teilnahme an Elternabenden in der Schule verpflichtet werden?“ durch. Für die Sekundarstufe II ging es um die Frage „Soll in Deutschland eine PKW-Maut eingeführt werden?“ Hier belegte Jorunn Wierleuker (SMG) den ersten Platz und ist mit Lotta Straube (Hankensbüttel) auf Platz zwei eine Runde weiter. Sie siegten knapp vor Tammo Schwier (HG), und Leon Heitmann (OHG).

DER WETTBEWERB
Jugend debattiert ist ein Schülerwettbewerb, den die Hertie-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die Stiftung Mercator und die Heinz Nixdorf Stiftung ausrichten
Die Regionalsieger fahren zunächst zu einem Vorbereitungsseminar vom 3. bis 5. März nach Bad Nenndorf.
Landes- und Bundesfinale finden am 18. März im Niedersächsischen Landtag in Hannover statt.

Foto: Fabian Gillich, Bjarne Plate, Henriette Höfermann und Franziska Schucht (von links) traten in der Runde an.
Foto: Alisch
 

 
14.02.2014 - Pro und Contra: Pkw-Maut und Elternabend-Pflicht

(ust) Reden ist Silber, Schweigen ist Gold: Ein Sprichwort, das gestern für den Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ am Gifhorner Humboldt-Gymnasiums (HG) so allerdings nicht galt. Acht Schülerinnen und Schüler von vier Gymnasien bewiesen ihre Redekunst. Für die Sieger geht?s am 18. März im Landesentscheid in Hannover weiter. Soll in Deutschland eine Pkw-Maut eingeführt werden? Mit dem Für und Wider setzten sich im Sekundar-II-Wettstreit Lotta Straube (Gymnasium Hankensbüttel), Tammo Schwier (HG), Jorunn Wierleuker (Sybilla-Merian-Gymnasium Meinersen) und Leon Heitmann (OHG) auseinander. In den Debatten des Regionalfinales in der Sekundar-Stufe-I (9. Klassen) ging es um die Frage, ob Eltern zur Teilnahme an Elternabenden in der Schule verpflichtet werden sollen. Fabian Gillich (OHG), Bjarne Plate (Meinersen), Franziska Schucht (Hankensbüttel) und auch Henriette Höfermann (HG) stellten sich der Jury. „Von dem Wettbewerb profitieren nicht nur die Finalisten“, stellt Torsten Mewes, Politik- und Deutschlehrer am HG, klar. Sachkenntniss, Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft: Allein am Humboldt-Gymnasium seien mehr als 170 Schülerinnen und Schüler „trainiert“ worden. Mittags standen die Sieger des Regionalentscheids fest: Jorunn Wierleuker und Lotta Straube sowie Henriette Höfermann und Franziska Schucht fahren nach Hannover. „Wer sich dort durchsetzt, ist beim Bundesfinale im Schloss Bellevue dabei“, hofft Mewes darauf, dass es Finalisten aus dem Landkreis zum „Showdown“ in Berlin schaffen.

Foto: Jugend debattiert: Der Regionalentscheid fand gestern Vormittag im Gifhorner Humboldt-Gymnasium statt. Photowerk (cc)

14.02.2014 / AZ
 
20.02.2014 - Bewerbungstraining durch Stadtparkasse am Humboldt–Gymnasium Gifhorn
Der schmale Grat zwischen flapsig und kreativ

(rtm) Besonderer Unterricht für Humboldt-Gymnasiasten der alten Schalterhalle der Sparkasse: Rund 150 Schülerinnen und Schülern des ganzen neunten Jahrgangs erteilen zwei Mitarbeiter des Geldinstituts in dieser Woche Lektionen in Bewerbungstraining. Das gab so manchen Aha-Effekt. „Na klar passe ich in Ihr Team.“ Ist das nicht zu flapsig im Bewerbungsschreiben? „Auf den ersten Blick fanden wir es zu umgangssprachlich“, sagt Tim Borbe aus der 9a. „Ich hätte nicht gedacht, dass man bei der Sparkasse so etwas schreiben kann“, sagt Klassenkameradin Vivien Eggert. Doch, kann man durchaus, um Kreativität zu demonstrieren. „Wir haben besprochen, was wir für die Bewerbung brauchen“ – und Eigenschaften und Erwartungen auf eine Tafel geschrieben, berichtet Borbe. Die Sparkassen-Experten zeigen, wie ein Bewerbungsschreiben aussehen muss und legen einen Eignungstest mit 15 Fragen aus verschiedenen Bereichen vor – vom technischen Verständnis über „ganz banales Rechnen“ bis zu Rechtschreibung, erläutert Reinhold Neubauer von der Sparkasse. In einem dritten Block wird ein Vorstellungsgespräch simuliert. Jeden Tag von 8 bis 13 Uhr ist eine andere der fünf neunten Klassen an der Reihe. Dabei soll den Gymnasiasten viel Neues klar werden: Im Vorstellungsgespräch – ein Verkaufsgespräch in eigener Sache – komme es nicht nur auf die Zwei in Mathe und die Eins in Deutsch an. Neubauer: „Für Arbeitgeber ist Außerschulisches wichtig.“ So sollten die Bewerber nicht mit ihren Hobbys Fußball oder Klavier spielen hinter dem Berg halten, die für gefragte Eigenschaften wie Teamfähigkeit und Zielstrebigkeit stünden. Vivien Eggert findet diesen Unterricht gut. „Weil einem aus Sicht eines Unternehmens mal gezeigt wird, wie man sich bewirbt.“

Foto: Bewerbungstraining: Eine Woche lang sind die Neuntklässler des Humboldt-Gymnasiums bei der Sparkasse.Photowerk (mpu)
20.02.2014 / AZ

 
 
07.03.2014 - Abiturienten nehmen für die Burg auf

 
Museums-Projekt am Humboldt-Gymnasium: Zwölfklässler recherchieren, schreiben und sprechen

(rtm) Texte von Jugendlichen für Kinder und Jugendliche: Zwölftklässler des Gifhorner Humboldt-Gymnasiums helfen dem Museum Burg Brome bei moderner Museumspädagogik. Gestern nahmen sie drei Texte für eine Audiostation auf – in Deutsch und Englisch, weil das Museum zweisprachig ausgestattet wird. Frieda berichtet über tägliche Verrichtungen als Tochter eines Handwerksmeisters, Wilhelm von seiner Lehre weit weg von daheim und August über seine Jahre als Wandergeselle: Wenn junge Burg-Besucher das bald an einer Audiostation hören, haben sie die Projektarbeit von 16 Abiturienten des bilingualen Seminarfachs Biologie am HG im Ohr. „Wir haben die Burg besucht und für die Texte recherchiert“, erzählt Max Hofmann. „Ein Museum ist nicht nur, was man als Besucher sieht. Dahinter steckt viel Recherche“, hat der 18-Jährige aus Gamsen in dem anderthalb-jährigen Projekt gelernt. Frieda-Sprecherin Carolin Stenka: „Man hat viele Informationen, die man in kurzen Texten zusammen fassen muss.“ Bei der Aufnahme gestern in der Schulbibliothek musste alles in jeweils 90 Sekunden gesagt sein. „Ich hätte das auch schreiben können, habe aber einen anderen Stil.“ Museumschef Dr. Andreas Wallbrecht wollte, dass jugendliche Sprache jugendliche Besucher erreicht. Er und andere Fachleute – unter anderem seine Frau Annette, die Lehrerin der Gruppe ist, und deren Onkel aus Boston – redigierten die Texte. Der Museumschef lobt die Arbeit der Humboldt-Gymnasiasten: „Eine schöne Kooperation.“

Foto: Achtung, Aufnahme: Gestern sprachen die Abiturienten des Humboldt-Gymnasiums ihre selbst recherchierten und geschriebenen Texte für das Museum Burg Brome auf Band. Photowerk (sp)

07.03.2014 / AZ

 
07.03.2014 - Schülerinnen und Schüler des HG sprechen Texte für Hörstationen ein
„Wir sind auf der Zielgeraden“, Außenanlage der Burg Brome soll bis Mitte März fertig sein

Brome/Gifhorn. „Aus baulicher Sicht befinden wir uns jetzt auf der Zielgeraden“, freut sich Alexander Wollny, Chef des Gifhorner Kreisbauamtes, mit Blick auf die Bromer Burgsanierung. Mitte März wolle man mit der Außenanlage fertig sein.

Dazu zählen die Pflasterarbeiten, das Modellieren des Geländes, die Begradigung der Wiese, die Zufahrten und das Anlegen der „Barock-Gärten“ rechts und links der Einfahrt.

Foto: Burg Brome: Bis Mitte März sollen die Außenarbeiten an der Bromer Burg abgeschlossen sein. (Täger)

Die Sanierung des Eiskellers soll später erfolgen (das IK berichtete). „Wir müssen aber den Eiskeller stabilisieren, weil er sich in direkter Nähe des barrierefreien Einganges befindet“, erläutert Wollny. Ansonsten würden teilweise schon die Aufräumarbeiten beginnen.
 
Im Veranstaltungsraum, der sich im Untergeschoss befindet, wurde bereits das Stahlgerüst für das Glaspodest über der alten Brauerei aufgebaut. Wie Wollny erläutert, kostet das Glaskonstrukt rund 45 000 Euro. „Die Frage war, wieviele Glasbausteine wir uns leisten können. Sollten nicht genug Steine zusammenkommen, hatten wir uns überlegt, den Rest des Podestes als Holzboden zu verkleiden – Glasbausteine kann man ja auch nachrüsten“, berichtet Wollny im Gespräch mit dem IK. Das Erstaunliche: Bis auf 3000 Euro sind fast die gesamten 45 000 Euro durch Spenden zusammengekommen.
 
Im Obergeschoss sind die Böden gebeizt und gewachst und Wände erhalten ihren letzten Schliff. „Die Möbel für die Ausstellung sind in Auftrag gegeben und die Beleuchtung wird derzeit eingebaut. Wir liegen gut im Rennen. Dennoch: Das Eröffnungsdatum steht noch nicht fest. Zeitnah nach den Sommerferien wird es eine Einweihung geben“, weiß Wollny. Im Herbst soll dann das Museum Burg Brome wieder eröffnet werden.

Im Obergeschoss werden hauptsächlich die alten Handswerksberufe dargestellt. An so genannten Hörstationen können sich die Besucher neben kurz gefassten Texten nicht nur visuell, sondern auch auditiv informieren. „Als Besonderheit werden im neu gestalteten Eingangsbereich natürlich auch moderne Medien wie Filme oder Hörstationen eingesetzt. In einem Kooperationsprojekt sind am Humboldt-Gymnasium Gifhorn hervorragende Texte von Jugendlichen für Kinder und Jugendliche zum Thema Altes Handwerk entstanden“, so Dr. Andreas Wallbrecht vom Museum.
 
Die Schüler der Abi-Klasse besuchten deswegen gestern das Museum, um ein Gefühl für die Texte vom alten früheren Handwerk zu bekommen. Die Texte wurden auf Deutsch geschrieben, übersetzt und gestern eingesprochen. Die englischen Texte wurden in Boston (USA) geprüft. Die englische Sprache lernen die Schüler in den Seminaren Biologie und Englisch bei Annette Wallbrecht: Daher war die Kooperation recht einfach.

Drei Figuren wurden dargestellt. Zuerst ist Frieda, die Tochter des Handwerkers, zu hören. Frieda berichtet vom Feueranmachen und von der schweren Hausarbeit zu jener Zeit. Dann kam der Lehrling Wilhelm, der weit weg von zu Haus beim Meister arbeitet und wohnt. Und den Abschluss bildet der Geselle August, der von seinen Wanderjahren nach der Lehre berichtet.

Dafür, dass die Sprache und die kurzen Filme in digitaler Qualität aufgezeichnet werden, sorgten Joachim Schmidt und Ehefrau Hannelore Schmidt-Becher. Die Aufnahmen wurden in der Bücherei des Gymnasiums gemacht, da dort kaum ein Hall ist und die Akustik entsprechend gut. „Ich bin froh dass die beiden das ehrenamtlich machen“, sagt Wallbrecht dankend.

Foto:  Schüler des Humboldt-Gymnasiums in Gifhorn sprechen Texte für künftige Hörstationen im Museum der Burg ein. (Behrens)

„Wir sind in Gruppen aufgeteilt und haben recherchiert, wie es früher war. Viele Informationen in einem kurzen Text“, berichtet Caroline Stenka, 18 Jahre aus Gifhorn, alias Frieda. „Es ist interessant, was alles hinter den Kulissen des Museums passiert und was dort für eine Arbeit drinsteckt“, so Max Hoffmann, 18 Jahre aus Gamsen, alias Wilhelm.

Von Carola Hussak und Bernd Behrens

07.03.2014 / Allgemeine Zeitung / Altmark Zeitung 

 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL