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15. Juni 2009 - Pausenhallen-Stopp
Jetzt gehen 1600 Gymnasiasten demonstrieren

Die mehr als 1600 Schülerinnen und Schüler des Gifhorner Humboldt-Gymnasiums (HG) gehen auf die Straße. Mit einer Demo protestieren sie am Freitag dagegen, dass der geplante Pausenhallen-Neubau auf Eis gelegt wird (AZ berichtete).

„Wir fühlen uns verschaukelt“, ist HG-Schulsprecher Tim Könecke ärgerlich.

„Wir wollen, dass die Politiker ihr Wort halten“, ist Könecke sauer darüber, dass der Startschuss für das 1,1- Millionen-Projekt nicht wie zugesagt in diesem Sommer fällt. Gemeinsam mit Benedikt Middendorf, ebenfalls HG-Schulsprecher, informierte der 19-Jährige am Freitag seine Mitschüler über das verschobene Bauvorhaben.

"Der Frust ist groß, denn seit 2002 kämpfen wir für einen Neubau“, erinnert Könecke daran, dass die marode Pausenhalle selbst für Info-Veranstaltungen der 246 Schüler des 12. Jahrgangs keinen Platz bietet.

„Möglicherweise beginnt der Abriss der alten Pausenhalle Ostern 2010, die heiße Bauphase mit viel Lärm würde dann mitten in die Abiturprüfungen fallen“, verweist Könecke auf weitere Probleme, die eine Verschiebung der Bauarbeiten mit sich bringen könnte.

Die Teilnehmer der Demo treffen sich Freitag ab 8.30 Uhr vor dem Humboldt-Gymnasium, um von dort aus zum Schloss zu marschieren. „Schlachtrufe werden einstudiert, Plakate von den Schülern gemalt“, rechnet Könecke mit 1300 Teilnehmern.

Gifhorns Polizei begleitet die Demo – und muss dafür Sorge tragen, dass marschierende Schüler nicht auf marschierende Schützen treffen. ust

Quelle: Aller-Zeitung
Foto: © Photowerk (toh)