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Terra X in Real Life am HG - „Climate Change“ & Bodenkunde

Endlich mal was Praktisches für die Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums, nicht immer nur acht Stunden in der Schule sitzen und den Erzählungen des Lehrers lauschen. Genau das hat der Seminarkurs „Climate Change“ im goldenen Oktober getan. Südlichen von Gifhorn, auf einem Acker in der Gemarkung Ausbüttel bot sich ein gutes Plätzchen, um seine Facharbeit in die Praxis umzusetzen. Auf einem 3,46 ha großem Feld, das entspricht ungefähr sechs Fußballfelder, kann man Bodenfruchtbarkeit ziemlich gut veranschaulichen und erklären.

 

 

 

Alle nötigen Utensilien, wie Spaten, Eimer, Dichtemesser und Erdborstock standen schon bereit zum Ausprobieren und mitsamt Trecker und Anhänger auf dem Feld. Bei gutem Wetter und entspannt, auf vorher platzierten Bänken referierte eine Schülerin des Kurses, was guten Boden ausmacht und welche Mittel es zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit benötigt. Ein sehr umfassendes Thema, wenn man sich genauer damit beschäftigt. Nach gut 20 Minuten Theorie konnten alle anpacken und dem Gesagten auf die Spur gehen. Mit Spaten ausgerüstet buddelten die Schülerinnen und Schüler jeweils zwei Löcher, um auf verschiedenen Stellen des Ackers ein Unterschied der Bodenart auszumachen. Der Kurs ist mithilfe der sogenannten Fingerprobe zu der Erkenntnis gekommen, dass weiter vorne auf dem Feld Sandboden ist. Dabei nahm jeder eine Handvoll Boden und versuchte zu beschreiben, ob es bröselig, oder fester ist. Man kann auch die Feuchtigkeit spüren und sogar sehen, denn dort ist der Boden kühler und dunkler auf der Hand. Nebenbei probierten ein paar Schüler die Bodendichtestäbe aus. Dabei fanden sie heraus, dass im hinteren Teil des Ackers, der Stab im Lehmboden sehr viel tiefer ging als vorne im Sandigen Boden, da der Lehmboden lockerer ist und gut Wasser und Nährstoffe speichern kann. Die abschließende Diskussion zur Fragestellung „Sollte man in Zukunft die Ackerflächen für Nahrungsanbau, oder für Energienutzung einsetzten?“, wurde rege diskutiert. Der gesamte Kurs fand Gefallen an der Aktion.

„Richtig cool mal etwas Praktisches zu machen! Hat mir auch echt Spaß gemacht, den Boden durchzusuchen und sich genauer anzuschauen, da man so etwas sich nicht alle Tage zu hören bekommt, was Boden alles ausmacht.“ Mailin S. (Jg. 13)

„Ich muss sagen, spannende Aktion und tolle Sachen, die du dir ausgedacht hast, um den Boden zu bewerten. Ich glaube man kann das ein oder andere mitnehmen und man hat irgendwie einen kleinen Bezug mehr zu unserer Heimat.“ Liane G. (Jg. 13)

Auch der Kurslehrer Daniel Ringkowski konnte sich der Meinungen der Schülerinnen und Schüler nur anschließen. Es war sehr viel lustiger gemeinsam mit den Händen im Boden zu wühlen, als im Unterricht verzweifelt nach Antworten.

Marlene Lillie (Autorin und Kursteilnehmerin / Jahrgang 13 im Seminarfach „Climate Change“)