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Dur sticht: Pia Enns gewinnt HG-Kompositionswettbewerb

Humboldt-Gymnasium sucht Instrumentalmusik für Dia-Schau – Jury wählt die drei besten Stücke aus

 

Eine möglichst Optimismus ausstrahlende Instrumentalmusik zu einer anderthalb-minütigen Dia-Schau komponieren: Mit dieser Aufgabe unter dem Titel „Das HG aus der Ferne“ befassten sich zahlreiche Humboldt-Gymnasiastinnen und -Gymnasiasten im Musikunterricht zuhause. Die drei besten Stücke prämierte die Gifhorner Schule am Montagnachmittag in kleinem Kreis in der großen Pausenhalle.

 

 

Sich gezielt an den Schreibtisch setzen und wie auf Kommando ein Musikstück komponieren? So läuft das nicht bei Pia Enns aus dem elften Jahrgang. „Anfangs habe ich das probiert, aber es hat nicht geklappt.“ Die Ideen kommen ihr eher bei einem Spaziergang in der Natur. Oder wenn sie entspannt am Klavier sitzt, das sie seit sechs Jahren beherrscht. Blieb beim aktuellen Projekt noch eine Frage: Dur oder Moll? Wegen der Hoffnung auf ein Ende der Corona-Krise habe sie sich für Dur entschieden.

Damit lag sie genau richtig. Die Jury aus Britta Scheller vom Kulturverein Gifhorn, Karsten Richter und Jörg Anrecht von der Sternwarte Gifhorn sowie Musiklehrerin Heike Hartmann von der IGS Wittingen platzierte Pia Enns’ „Ruhe im Sturm“ für Klavier solo auf Platz eins. „Sehr harmonisch, klanglich sehr gut, spiegelt die Dia-Show wider“, lautete nur eines der Urteile.

Einen Achtungserfolg landete Nele Ptassek aus der 9B mit ihrem Stück „Psithurism“ für Ukulele solo, das die Jury auf Platz zwei setzte. Unter anderem wegen des „schlüssig erkennbaren Bezugs zum Thema“. Ob die Wertenden wussten, dass die Komponistin erst seit Dezember Ukulele spielt? Im Gegensatz zu Pia hat sich Nele gezielt an den Schreibtisch gesetzt. „Vorher hatte ich es vor mir her geschoben.“ Dann musste sie irgendwann handeln.

„Das Schwierigste war, eine Melodie zu finden“, sagt Imke Gürtler aus dem zwölften Jahrgang, die seit acht Jahren Klavier spielt. „Ich habe ein bisschen ausprobiert.“ Zwanglos, aber mit Erfolg: „Ich habe eher aus Spaß mitgemacht.“ „Regenbogen“ ist ihre erste Komposition. Und dann kommt gleich der dritte Platz raus. „Ich bin ziemlich überrascht.“

Der Kompositionswettbewerb begann im Oktober, sagt Dr. Martin Peters, Leiter der Musikfachgruppe am HG. Die Aufgabe: Eine passende Instrumentalmusik zu einer anderthalb-minütigen Dia-Schau mit Bildern und Eindrücken rund um das Humboldt-Gymnasium komponieren. Thema: „Das HG aus der Ferne.“ Das sollte bei den Schülerinnen und Schülern nicht nur die Kreativität rauskitzeln, sondern auch die Identifikation mit ihrem HG fördern. Alle Schülerinnen und Schüler hatten bis Ende Januar die Gelegenheit, von zuhause aus musikalisch tätig zu werden und ein Stück einzureichen.

Sowohl Peters als auch Schulleiterin Brigitte Gorke freuen sich über die Ergebnisse. Sie überreichten nicht nur Urkunden, sondern auch Sachpreise von der Konzertkarte über Beethoven-Gedenkmünzen bis zu Bücher. Die Siegerin bekommt noch eine Sonderveranstaltung für die Familie in der Sternwarte – und die Dia-Show wird mit ihrer Musik auf der HG-Homepage veröffentlicht. Eines bekamen alle drei mit auf den Nachhauseweg: „Bitte komponiert weiter!“

 

Foto: Kompositionswettbewerb am Humboldt-Gymnasium: Nele Ptassek (Platz zwei), Pia Enns (Siegerin) und Imke Gürtler (Platz drei, vorne von links) sind die besten Musikerinnen der Gifhorner Schule. Foto: Sebastian Preuß