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Schüler lernen Gefahren des Verkehrs besser kennen

Die ADAC-Stiftung bietet das Programm „Achtung, Auto!“ für Schulen und Kindergärten an.

 

„Achtung, Auto!“ heißt das Programm des ADAC, um Kinder für die Gefahren des Straßenverkehrs zu sensibilisieren. ADAC-Mitarbeiter Karl-Heinz Pinkpank demonstrierte den Fünftklässlern des Humboldt-Gymnasiums in Gifhorn den Anhalteweg eines Kleinwagens bei Tempo 30.

 

Knie kaputt, Hüftknochen gebrochen, Schulter zerschmettert und Schnittverletzungen am Kopf: Spätestens als ADAC-Moderator Karl-Heinz Pinkpank schildert, was passieren kann, wenn ein Kleinwagen ein Schulkind erfasst, ist es mucksmäuschenstill unter den 29 Schülern der Klasse 5e. Statt Biologieunterricht steht Verkehrssicherheitstraining auf dem Programm – am Montag und Dienstag, 90 Minuten für jede der fünf Klassen des Gifhorner Humboldt-Gymnasiums.

„Achtung, Auto!“ heißt das Programm der ADAC-Stiftung. Gebannt hängen die Schüler an den Lippen des Sicherheitsexperten. Er versteht es, die Schüler zu interessieren, bleibt locker in der Sprache, aber ernst beim Thema. Und es gelingt ihm tatsächlich, den Schülern die Formel Reaktionsweg plus Bremsweg gleich Anhalteweg anschaulich zu erklären. Aber auch auf spielerische Weise vermittelt er den Kindern wertvolles Wissen um die Gefahren im Straßenverkehr. Bei einem Lauf-und-Stopp-Spiel, bei dem der Reaktions- und Bremsweg gemessen wird, erfahren die Kinder, dass auch sie einen eigenen Anhalteweg haben und nicht abrupt stehen bleiben können.

Noch drastischer ist dann die Beobachtung und Vermessung des Anhaltewegs eines Kleinwagen bei Tempo 30. Pinkpank verteilt kleine Hütchen, die sollen die Schüler dort aufstellen, wo das Fahrzeug vermutlich zum Stehen kommt. Als er mit dem Kleinwagen bremst, hat er etwa die Hälfte der Hütchen überfahren. Die wären jetzt schwer verletzt oder noch schlimmer, erzählt er.

Dann wird’s wieder locker: „Jetzt stellt euch mal den Hamilton vor, wenn der mit 300 Stundenkilometern ankommt – bis der bremst, habt ihr da hinten ein Loch in der Turnhalle“, sagt Pinkpank. Geschickt zeigt er den Kindern, wie gefährlich es sein kann, wenn man ablenkt ist, wenn man für dein Bruchteil einer Sekunde zu spät reagiert oder gar – völlig losgelöst auf das Smartphone starrend – nicht nach links, nicht nach rechts schauend über die Straße geht. Mit der schrittweisen Wiederöffnung der Schulen und Kitas wird das Programm „Achtung, Auto“ seit 1. Juni wieder von der ADAC-Stiftung angeboten– jedoch nur unter Einhaltung eines speziell auf die Anforderungen der Programme ausgerichteten Sicherheits- sowie Hygienekonzeptes. Deshalb war Mund-Nase-Schutz auch Pflicht am Montag.

 

09. September 2020 / Gifhorner Rundschau