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MIG - Planspiel 2013 am Humboldt-Gymnasium Gifhorn
Management Information Game (MIG-­‐Planspiel) März 2013
Ein Bericht von Frederike Höfermann und Svenja Kredtke

Das MIG-­‐Planspiel fand vom 11. Bis 15. März 2013 in Kooperation mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft in den Räumlichkeiten der Sparkasse Gifhorn-­‐Wolfsburg am Schlossplatz statt. Teilnehmer des „Management Information Game“ waren Schüler und Schülerinnen aus der 10. Jahrgangsstufe des Humboldt-­‐Gymnasiums. Diese bekamen eine Woche lang die Möglichkeit, in die Rolle des Vorstandes eines Unternehmens zu schlüpfen und somit das richtige Geschäftsleben hautnah zu erleben. Diese Wirtschaftswoche in der Sparkasse in Gifhorn wurde von lehrreichen Vorträgen einiger Mitarbeiter unterstützt, um die Schüler mit den vielfältigen und komplexen Wirtschaftsthemen vertraut zu machen.

Zu Beginn wurde uns Schülern ein Einblick in die Geschäftswelt gegeben – mit einem Vortrag über Rechtsformen der Unternehmen, Unternehmensziele und -­‐organisation. Schließlich wollten wir alle wissen, was uns in der kommenden Woche erwarten wird. Gefolgt wurde dieser Vortrag von der Einführung in das MIG-­‐Planspiel unseres Spielleiters Herr Shabany. Jeder sollte Konzept, Ablauf und Spielregeln verstanden haben. Anschließend überlegten wir uns gemeinsam ein Produkt, welches wir im Laufe der Woche verkaufen möchten. Wir entschieden uns für eine Multimediabrille.
Selbstständig teilten wir uns in drei Gruppen von jeweils 8-­‐10 Schülern auf. Jede Gruppe bildete ein eigenes Unternehmen. Dabei handelte es sich um eine Aktiengesellschaft, die schon seit zehn Jahren bestand. Unsere Aufgabe lag darin, diese AG für vier Jahre zu übernehmen und den neuen Vorstand zu besetzen. Alle drei Gruppen überlegten sich einen Namen für ihr Unternehmen und wählten den / die Vorstandsvorsitzende(n). Nun gab es drei konkurrierende Unternehmen auf dem Markt: Die
„EyeTec AG“, die „Media Optik AG“ und die „HumanTechnologies AG“. Jedes Unternehmen musste einschätzen, welches Segment die anderen Unternehmen wählen würden und sich dann selbst überlegen, ob sie ein Billig-­‐, Mittelklasse-­‐ oder Luxusanbieter sein möchten. Abhängig von dem Marktsegment, das sie ausgesucht hatten, mussten die Unternehmen nun ihre Strategie ausrichten. Ein Billiganbieter muss viel in Werbung investieren, um viele Kunden zu erreichen, aber wenig in die Produktqualität, um die Preise niedrig zu halten. Wohingegen ein Luxusanbieter sehr viel in Qualität investieren muss, um den hohen Preis für sein Produkt rechtfertigen zu können. Das Produkt bekam einen Namen. Zum Beispiel vermarktete die „HumanTechnologies AG“ ihre Multimediabrille unter den Namen „SmartGlasses.“ Und so ging es neben den Bereichen Produktion und Finanzen auch stark in die Richtung Marketing/Vertrieb. Wie gestalte ich das Produkt? Welche Vertriebskanäle wähle ich? Wie setze ich die Werbung um? Mit all diesen Fragen beschäftigten sich der oder die Person(en), die für diesen Vorstandsbereich zuständig war(en). Der Vorstand bestand zudem aus Personal, Beschaffung/Einkauf und Verwaltung. Gemeinsam steckten sie nun eine Woche lang die Köpfe zusammen, um das beste Produkt zu verkaufen und den höchsten Umsatz zu machen. Denn das Ziel eines jeden Unternehmens war es, das Planspiel zu gewinnen.

Planungen für das nächste Jahr wurden am Nachmittag getroffen und es fing wieder das große Rechnen und Kalkulieren an, um auch das neue Geschäftsjahr erfolgreich zu bestehen. Jeden Tag bekamen wir Trends & Fakten, durch die wir unsere Kalkulationen teilweise komplett neu durchführen mussten. Es konnte zum Beispiel passieren, zusätzliche Umweltabgaben zahlen zu müssen. Jeder Tag war ähnlich gestaltet. Am Vormittag hörten wir ein bis zwei Vorträge rund um das betriebswirtschaftliche Wissen. Existenzgründung oder Aktien & Börse standen auf dem Lehrplan.
Anschließend bekamen wir die Auswertung unseres letzten Geschäftsjahres. Jeder weitere Tag war ein neues Geschäftsjahr. Höhepunkt der Woche war Donnerstagabend – der Marketingabend. Hier wurde das Produkt in Form einer zehnminütigen Präsentation den anderen Unternehmen, wie auch Eltern und Mitarbeitern der Sparkasse vorgestellt. Wichtig war es, die geladenen Gäste zu überzeugen, das Produkt zu kaufen. Denn die Gäste schlüpften in die Rolle von Einkäufern der
„Professional Electronics GmbH“, einer Einkaufsgemeinschaft für den Verkauf von Elektrogeräten. Die Hauptversammlung am Freitag war der krönende Abschluss und rundete die Woche ab.

Abschließend können wir sagen, dass uns die Woche sehr viel Spaß gemacht hat und unsere Erwartungen übertroffen wurden. Die Erfahrungen würden wir nicht mehr missen wollen. Wir können das MIG-­‐Planspiel jedem weiterempfehlen, der Interesse an Wirtschaft, Finanzen oder Marketing hat oder einfach mal wissen möchte, wie es im Geschäftsleben abläuft.